Analoges Programmieren

können einfache Abläufe mit Schleifen, bedingten Anweisungen und Parametern lesen und manuell ausführen.

Ja, es ist auch möglich analog zu Programmieren. Also Schleifen, bedingte Anweisungen und Parameter zu erleben. Bestimmt hat jeder schon einmal ein Ikea Regal zusammengestellt. Die Anleitung für den Zusammenbau versucht in einer endlichen Anzahl an Handlungsschritten den Nutzer zum fertigen Möbelstück zu führen. Dabei werden einzelne Handlungsschritte, wie das Eindrehen von Schrauben, wiederholt ausgeführt. Ein Programmierer redet im Falle solcher wiederholter Handlungsanweisungen von einer Schleife. Je nach Anzahl benötigter Schrauben wird diese Schleife entsprechend ihrer Bedingung ausgeführt.

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Als Unterrichtsbeispiele können verschiedene Arten von Handlungsanweisungen genutzt werden. Hier ein Unterrichtsbeispiele für den Zyklus 2.

Unterrichtsbeispiel – Sortieren

Der Bubblesort Algorithmus hat zum Ziel, eine gegebene Anzahl an Elementen ihrer Grösse nach zu ordnen. Bei jedem Durchlauf beginnt der Algorithmus ganz links in der Liste und vergleicht zwei Elemente. Falls das rechte Elemente kleiner ist als das linke, werden die Elemente getauscht. So durchläuft der Algorithmus die ganze Liste bis zum Ende und startet dann wieder beim ersten Elemente. Kann die Liste ohne einen Tausch der Elemente durchlaufen werden, sind die Elemente richtig sortiert.

 

Nun haben wir im Normalfall doch immer das Bedürfnis Dinge zu optimieren, sie besser und schneller zu machen. Das ist in diesem Fall auch möglich. Schafft man es dem Computer beizubringen, wie er alle Paare im ersten Schritt gleichzeitig miteinander vergleichen kann, geht das Sortieren wesentlich schneller. Jetzt läuft der Vergleichsprozesses parallel ab und nicht linear wie im ersten Beispiel.

 

Lehrmittelbezug

inform@21 – Programmierte Welten

inform@21 – So suchen Suchmaschinen (Schatzsuche)